Inklusive Nachmittagsangebote

„Jeder darf anders!“

Mit Unterstützung der „Aktion Mensch“ kann die Lebenshilfe Merzig-Wadern im Schuljahr 2019/20 bis zu acht Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung im Anschluss an die Schule eine zweistündige Betreuung mit pädagogischem Fachpersonal an der Förderschule für geistige Entwicklung in Merchingen anbieten. Konkret findet diese inklusive Nachmittagsbetreuung zu Schulzeiten täglich von montags bis donnerstags von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr sowie freitags von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr statt. Hinzu kommen bedarfsorientierte Ferienangebote. Die zentrale Idee des Angebotes ist, Kindern und Jugendlichen eine attraktive Freizeitgestaltung zur Förderung ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen insbesondere berufstätige Eltern entlastet werden.

Unser Angebot an Freizeitaktivitäten umfasst:

  • Kulturelle und gesellschaftliche Angebote (Besuch von öffentlichen Veranstaltungen)
  • Sportliche Angebote (Fußball, Tischtennis, Boule spielen, Minigolf etc.)
  • Kreative Angebote (Werken, Basteln, Acrylmalerei etc.)
  • Angebote der Erholung (Wanderungen, Ausflüge, Entspannungsübungen, Musik, Tanz etc.)
  • Angebote zur Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten (Kochen, Einkaufen etc.)

Unsere Ziele:

Durch die kontinuierliche aktive Teilnahme unserer Gruppe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben können Kontakte zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung geknüpft und intensiviert werden sowie Vorurteile, Ängste und Unsicherheiten abgebaut werden. Auf diese Weise möchte unser Gruppenangebot seinen Beitrag zur Schaffung einer inklusiven Gesellschaft leisten.  Die uns anvertrauten Menschen sollen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung gefördert werden, mit dem Ziel die Autonomie von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Der Schwerpunkt des pädagogischen Auftrages ist die Gestaltung von inklusiven Arrangements, in welchen Kinder und Jugendliche über ihr eigenes Handeln förderliche Erfahrungen gewinnen können. Diese knüpfen an ihre Fähigkeiten an und sollen vorwiegend Erfahrungen des Gelingens sein. Zudem soll die Beziehung des Kindes bzw. Jugendlichen zu sich selbst verbessert werden sowie ein realistisches Gesellschaftsbild begünstigt werden. Über ein aktives und selbstbewusstes Handeln soll ein Start in die gesellschaftliche Inklusion ermöglicht werden.

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